Partner

Entwicklungspartner:


Die snoopmedia GmbH ist ein inhabergeführtes Software-Unternehmen mit Sitz in Bonn. Seit der Gründung im Jahr 2000 arbeitet snoopmedia erfolgreich als Spezialist für komplexe digitale Anwendungen. Zu den Kunden zählen unter anderem die Bayer AG, der Bundesverband der Volks- und Raiffeisenbanken, die Lanxess AG sowie die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die Fraunhofer-Gesellschaft e.V. und der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD). snoopmedia denkt und arbeitet nachhaltig und hat nicht zuletzt deshalb mit das-ist-drin eines der spannendsten Projekte im Bereich Consumer Empowerment ins Leben gerufen. das-ist-drin (DID) hat es sich zur Aufgabe gemacht, Orientierung und Transparenz im Kühlschrank, der Vorratskammer und am Supermarktregal zu schaffen und bietet daher eine mobile Anwendung, um Produktinformationen vor Ort – also direkt beim Kauf – abzurufen. Mit über 4 Mio. Seitenbesuchern in 2016 zählt das-ist-drin.de zu den größten Online-Anbietern im Bereich Lebensmittelinformationen und Transparenz und ist mittlerweile bei Handel, Herstellern und auch Verbrauchern eine feste Größe. Die snoopmedia GmbH hat große Erfahrung in der Konzeption und Umsetzung innovativer Projekte. Nicht zuletzt deshalb ist snoopmedia etablierter Partner in verschiedenen Forschungsprojekten. Neben dem vom BMEL geförderten Forschungsprojekten RegioBite und PlantGrid ist snoopmedia Partner in dem BMBF gefördert Forschungsprojekt HERO. Ebenso verfügt snoopmedia über Erfahrungen in EU-geförderten FP7-Projekten FIspace und FInish.
In diesem Forschungsprojekt ist snoopmedia der Konsortialführer und wird zur Untersuchung des Forschungs- und Marktumfeldes beitragen sowie die Anforderungen aus technischer und Nutzersicht einbringen. Darauf aufbauend erarbeitet snoopmedia die Systemarchitektur und evaluiert geeignete Technologien. Die Anbindung der Dokumentenquellen sowie deren Aufbereitung zur weiteren maschinellen Verarbeitung durch das PANDIA-System verantworten sie gleichermaßen. Zu guter Letzt entwickeln snoopmedia das User Interface sowie das Verbraucher-Portal Pandipedia.


Die Ascora GmbH bietet IT-Lösungen für Unternehmen und Endnutzer an und zählt mit über 8 Mio. Nutzern und mit über 2.5 Mio. Newsletter-Abonnenten zu den großen Anbietern von Softwarelösungen für Konsumenten in Deutschland. Zu den Kernkompetenzen gehört die Erstellung nutzerfreundlicher Programme im Desktop-, Web- und App-Bereich. Durch diesen Fokus auf Konsumenten kann die Ascora GmbH in das Projekt umfangreiche Kenntnisse bei der Erstellung nutzerfreundlicher Systeme und Schnittstellen einbringen. Die Ascora GmbH hat zum bereits in mehreren nationalen (Glassistant, NeuroCare / BMBF) und internationalen (Alfred/FP7) Forschungsprojekten vor allem im E-Health Bereich mitgewirkt und teilweise geleitet.
Ascora wird in diesem Forschungsprojekt die Technologieauswahl und Spezifikation leiten und die Hauptverantwortung bei den Schnittstellen und dem Datenmanagement tragen. Hierbei wird Ascora Ihre Kernkompetenz des Unternehmens mit einbringen.



Die AI4BD Deutschland GmbH ist ein KMU mit Standorten in Furtwangen und Dresden. Mit 25 Mitarbeitern unterstützt AI4BD KMU aber auch Softwarepartner unterschiedlicher Branchen auf ihrem Weg ins digitale Zeitalter mit Hilfe vielzähliger Lösungsmodelle, die alle auf der eigens entwickelten CBR-Plattform (Cognitive Business Robotics) basieren. Deren Smart Services werden mittels generischer Datenkonzepte auf der Ebene der Geschäftsprozesse des Kunden eingebunden. AI4BD verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich der maschinellen Verarbeitung von Sprache (Textanalyse) und nutzt hierbei Technologien aus den Bereichen Semantic Web, Big Data, NLP, und insbesondere des maschinellen Lernens. Die erste CBR-basierte Lösung ist das „Cognitive Secretary“ (COSY), welche Informationen jeglicher Dokumente (Rechnungen, Bestellungen, Gutachten) automatisiert extrahiert und diese gezielt in den Unternehmensprozessen nutzbar macht. AI4BD hat bereits Erfahrung in der Durchführung von erfolgreichen Forschungsprojekten, u.a. LEDS (BMBF) oder SAKE (BMWi). Gerade in LEDS hat AI4BD das Thema Wissensextraktion erfolgreich geleitet und eine erste Deep-Learning-basierte Software zu Extraktion von Entitäten prototypisch entwickelt, die in das aktuelle Softwareprodukt AINER gemündet ist. AINER ist integraler Bestandteil der Lösung Cognitive Secretary.
AI4BD verantwortet in diesem Forschungsprojekt die Datenextraktion und -aufbereitung. Die Datennutzungsbedingungen werden von AI4BD mittels KI bzw. Machine Learning & Natural Language Processing analysiert.

Forschungspartner:


Das 1991 gegründete Institut OFFIS erforscht als An-Institut der Universität Oldenburg neue Formen computergestützter Informationsverarbeitung in Hard- und Softwaresystemen und setzt die Ergebnisse in anwendungsnahen Entwicklungen um. OFFIS beschäftigt sich im Bereich Gesundheit seit vielen Jahren mit der technologischen Integration aller an der medizinisch/pflegerischen Versorgung beteiligten Institutionen sowie des heimischen Patientenumfeldes. Bereits seit 2005 ist OFFIS als Vorreiter im Bereich häuslicher Assistenzsysteme unter den Schlagworten „Ambient Assisted Living“ (AAL) und e-Health aktiv und hat dort zahlreiche Projekte (u.a. EU, BMBF, MWK, uvm.) vorzuweisen.
OFFIS wird als Forschungspartner in diesem Projekt für die Konzeption der visuellen Interaktion mit den Nutzern sorgen und dadurch die Nutzerfreundlichkeit des Systems gewährleisten. Darüber hinaus ist OFFIS für die Entwicklungsbegleitende Testung verantwortlich. Auch hierbei steht das Feedback der Nutzer im Vordergrund, um eine userfreundliche Anwendung zu erzeugen.


Die Forschungsgruppe Critical Information Infrastructures am Institut für Angewandte Informatik und Formale Beschreibungsverfahren (AIFB) am Karlsruhe Institute für Technologie (KIT) von Prof. Dr. Ali Sunyaev beschäftigt sich mit Forschungsfragen rund um die Gestaltung, Entwicklung und Evaluation von verlässlichen, sicheren und zweckdienlichen Anwendungen und Informationsinfrastrukturen mit einem starken Fokus auf die Gebrauchstauglichkeit für Unternehmen und Konsumenten. Dabei stellen kritische Informationsinfrastrukturen einen zentralen Forschungsgegenstand dar. Kritische Informationsinfrastrukturen sind sozio-technische Systeme, die essentielle Softwarekomponenten und Informationssysteme umfassen und von zentraler Bedeutung für Individuen, Organisationen, Regierungen, Industrien sowie die Gesellschaft als Ganzes sind. Zu den verschiedenen Anwendungsdomänen angehörig sind u. a. die Bereiche Internet Technologie, Cloud und Edge Computing, Distributed Ledger Technologie und die Auditierung/Zertifizierung von Informationstechnologien. Über den wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn hinaus sind die Arbeiten von AIFB insbesondere auf technische Innovation und Praxistauglichkeit durch vielschichte Nutzerkontexte fokussiert. Die Forschungsgruppe von Prof. Dr. Ali Sunyaev hat sich bereits in zahlreichen Projekten als Projektpartner sowie Projektkoordinator erfolgreich beteiligt, bspw. MILES (BMBF), AUDITOR (BMWi), Unblackboxing IT Certifications (DFG), Verbraucherorientierter Datenschutz (VZ NRW) und NGCert (BMBF).
Das KIT trägt als Forschungspartner maßgeblich zur Untersuchung des Forschungs- und Marktumfeldes bei. Darüber hinaus leitet das KIT das Arbeitspaket „Handlungsempfehlungen und Vergleiche“ und sorgt mit einem Verzeichnis ausgewerteter Datennutzungsbedingungen für Transparenz.



FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur ist eine der großen außerhochschulischen Infrastruktureinrichtungen in Deutschland. FIZ hat den Auftrag, Wissenschaft und Forschung mit wissenschaftlicher Information zu versorgen, entsprechende Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und öffentlich zugänglich zu machen sowie dafür entsprechende Forschungsvorhaben durchzuführen. Im Rahmen des digitalen Wandels widmet sich das FIZ seit November 2015 auch den in diesem Zusammenhang stehenden Rechtsfragen, vor allem in den Bereichen Daten- und Privatsphäreschutz, IT-Sicherheit und urheberrechtlichen Fragestellungen. Dieser Forschungsschwerpunkt findet in enger Zusammenarbeit mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und dort insbesondere dem Zentrum für angewandte Rechtswissenschaft (ZAR), statt. Dazu wurde im November 2015 eine gemeinsame Professur zwischen KIT und FIZ, Prof. Dr. Franziska Boehm, eingerichtet, die neben der Arbeit an EU-Projekten zum Datenschutz im Gesundheitssektor (z. B. STARR, Entwicklung eines für Schlaganfallpatienten geeigneten Tools zur häuslichen Nachsorge, Betreuung der datenschutzrechtlichen Fragestellungen) und nationalen Projekten vom BMBF geförderten Projekten (ITS.OVERVIEW, EIDI, ITS.APT) in den genannten Themenbereichen eine Forschungsgruppe zu den Themen Datenschutz, Privatsphäre, IT- und Urheberrecht betreut. Auch beschäftigt sich die Professur schon seit längerem mit der Erforschung von verständlich und datenschutzkonform gestalteten Nutzeroberflächen, die z.B. die Transparenz und Nutzerfreundlichkeit von Online abgeschlossenen Verträgen erhöhen soll (Verbraucherschutz durch Mitentscheidung bei Online-Verträgen).
Das FIZ leitet als Forschungspartner in diesem Projekt die Anforderungsanalyse. Neben den ethischen, sozialen und Verbraucherschutzaspekten kümmert sich das FIZ um die rechtliche und regulatorische Begleitung.